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Es gibt Momente im Leben eines jeden Menschen, da hört die Erde auf, sich zu drehen ...

... und wenn sie sich dann wieder dreht, wird nichts mehr sein wie vorher.

 

- Verfasser unbekannt -


Trauerbegleitung


Trauerbegleitung kann in unterschiedlichen Lebenssituationen notwendig werden, wenn der Mensch seine Trauer in dieser für ihn belastenden Situation alleine nicht mehr bewältigen kann.


Trauer entsteht durch den Verlust eines nahe stehenden Menschen, geboren oder ungeboren, jung oder alt.

 

Trauer entsteht auch bei der Auseinandersetzung mit dem Tod, wenn ein Patient die Diagnose einer unheilbaren Krankheit erhält, die das eigene Sterben ins Bewusstsein ruft.

Zunächst will der Patient diese Tatsache möglicherweise nicht wahrhaben, Zorn kommt auf „Warum gerade ich?“

Ohnmacht und Verzweiflung breiten sich aus, Trauer um verlorene Zeit.

Ein Verhandeln wird einsetzen „Wieviel Zeit bleibt mir noch?“

In der Phase der Depression – der Reaktion auf drohende Verluste, des Lebens und der geliebten Menschen – ist es wichtig, dem Kranken die Gelegenheit zu geben, diese Gefühle zu benennen.

Dann kann er auch inneren Frieden finden und „loslassen“, wenn es soweit ist.

 

Beim Verlust eines nahe stehenden Menschen setzt zunächst der Schock über die Todesnachricht ein.

Der Betroffene ist wie gelähmt, will das Geschehen nicht wahrhaben...

In der kontrollierten Phase wird das angemessene Durchführen der sich an den Tod anschließenden Rituale möglich – aus eigenem Antrieb heraus, oder weil es seine Umwelt erwartet.


Nach der Bestattung findet meist die Regression statt. Der Trauernde kann sich zurückziehen, isolieren, die Selbstkontrolle verlieren, Angst oder Hilflosigkeit kann entstehen.

 

Danach beginnt der Trauernde, den Verlust zu akzeptieren, sich seiner Umwelt wieder zuzuwenden.


Diese Phasen können individuell lang und intensiv sein.

Verständnisvolle Begleiter in dieser schwierigen Lebenskrise sind wichtig, damit der Trauernde wieder seine Selbstständigkeit und Selbstorganisationsfähigkeit zurück gewinnen kann.

 

 

 


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Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.
Der Mensch wird nicht wirklich sterben, solange ein anderer sein Bild im Herzen trägt.

- Verfasser unbekannt -